Hypnose

In Problemsituationen fehlen uns oft die inneren Fähigkeiten, mit der Situation selbst fertig zu werden. Mit Hilfe der Hypnose können wir unbewusste Fähigkeiten nutzbar machen; wir bauen Blockaden ab, die uns daran gehindert haben, die für uns besten Lösungen für das Problem zu finden. Die Antwort, die während der Hypnose in uns selbst entsteht, ist immer der richtige Weg.

Das Spektrum der mit Hypnose zu behandelnden Erkrankungen ist groß, wobei Angst (z. B. Prüfungsangst) und Schmerzen zwei der wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten in meiner Praxis darstellen.

Das Erleben von akuten Schmerzen ist eine alltägliche Erfahrung. Der Schmerz kann sekundenweise auftreten, aber auch Wochen anhalten und hat dann oft eine Schädigung des Gewebes zur Folge. Dabei ist der akute Schmerz eine Warn- und Schutzfunktion für den Organismus, denn er gibt das Signal für schmerzvermeidendes oder heilungsförderndes Verhalten, wohingegen der chronische Schmerz Hinweise auf drohende Schädigungen gibt. Meist hat der Schmerz, ob akut oder chronisch, einen lokalisierbaren Auslöser. Liegt dem Schmerz keine organische Ursache zugrunde, spricht man von psychogenen Schmerzen, die aber trotzdem als reale Schmerzen empfunden werden. Hier ist oft die Hypnose das Mittel der Wahl, wurde doch schon 1880 von Karl Hansen (Leipzig) in Experimenten nachgewiesen, dass die Hypnose direkte physiologische Reaktionen des Körpers hervorruft und so direkt in das Krankheitsgeschehen eingreift.